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Ginseng
 
Süßholzwurzel
© heilmittel: pflanzen

Süßholzwurzel

Die Süßholzwurzel ist bekannt aufgrund ihrer Verarbeitung zu Lakritze. Sie enthält Saponine und Flavonoide. Die Süßholzwurzel mindert den Hustenreiz, hemmt Entzündungen, löst Hustenschleim und wird auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt.

Zur Teezubereitung nehmen Sie ein TL zerkleinerte Süßholzwurzel und übergießen es mit 150ml siedendem Wasser. Nach 5 Minuten Sieden abkühlen und abseihen.

Bei Überdosierung können Nebenwirkungen wie Bluthochdruck und Muskelschwäche auftreten. Nicht einnehmen bei gleichzeitiger Medikation mit Herz- oder Blutdruckmitteln.

Aus dem Bundesanzeiger 15.5.1985 (90):

Bezeichnung des Arzneimittels
Liquiritiae radix, Süßholzwurzel

Bestandteile des Arzneimittels
Süßholzwurzel, bestehend aus den ungeschälten, getrockneten Wurzeln und den Ausläufern von Glycyrrhiza glabra LINNÉ sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die Wurzel enthält mindestens 4 Prozent Glycyrrhizinsäure und 25,0 Prozent wasserlösliche Anteile.
Süßholzwurzel, bestehend aus den geschälten, getrockneten Wurzeln und Ausläufern von Glycyrrhiza glabra LINNÉ sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die Wurzel enthält mindestens 20,0 Prozent wasserlösliche Extraktivstoffe. Neben den Kalium- oder Calciumsalzen der Glycyrrhizinsäure (= Glycyrrhizin) enthält die Droge eine Reihe von Flavonoiden der Flavanon- und Isoflavonreihe. Ferner sind Phytosterole und Cumarine vorhanden.

Anwendungsgebiete
Katarrhe der oberen Luftwege und Ulcus ventriculi/duodeni.

Gegenanzeigen
Cholestatische Lebererkrankungen, Lebercirrhose, Hypertonie, Hypokaliämie, schwere Niereninsuffiziens, Schwangerschaft.

Nebenwirkungen
Bei längerer Anwendung und höherer Dosierung können mineralcorticoide Effekte in Form einer Natrium- und Wasser-Retention, Kaliumverlust mit Hochdruck, Ödeme und Hypokaliämie und in seltenen Fällen Myoglobinurie auftreten.

Wechselwirkungen
Kaliumverluste durch andere Arzneimittel, z.B. Thiazid und Schleifendiuretika, können verstärkt werden. Durch Kaliumverluste nimmt die Empfindlichkeit gegen Digitalisglykoside zu.

Dosierung (soweit nicht anders verordnet)
Mittlere Tagesdosis: Süßholz ca. 5-15g Droge entsprechend 200 - 600mg Glycyrrhizin
Succus Liquiritiae: 0,5 - 1g bei Katarrhen der oberen Luftwege; 1,5 - 3,0g bei Ulcus ventriculi/duodeni; Zubereitungen entsprechend.

Art der Anwendung
Klein geschnittene Drogen, Drogenpulver, Trockenextrakte für Aufgüsse, Abkochungen, flüssige und feste Formen zur oralen Anwendung (Succus liquiritiae).

Dauer der Anwendung
Ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4-6 Wochen.

Hinweis
Gegen die Verwendung der Droge als Geschmackskorrigenz bestehen keine Einwände.

Wirkungen
Glycyrrhizinsäure und das Aglukon der Glycyrrhizinsäure beschleunigen nach kontrollierten klinischen Studien die Abheilung von Magenulcera. Sekretolytische und expektorierende Wirkungen sind im Tierversuch nachgewiesen. Am isolierten Ileumsegment des Kaninchens wurde in einer Konzentration von 1:2500 bis 1:5000 eine spasmolytische Wirkung nachgewiesen.


Süßholz

Süßholz - Information zur Pflanze

Das Süßholz ist eine langlebige, bis zu 2m hoch wachsende Staude. In Deutschland werden Süßhölzer gewerblich nur noch in Bamberg angebaut.

Aus den getrockneten Nebenwurzeln von Süßholz wird Lakritze gewonnen. Einsatz auch zur Nikotinentwöhnung.

Bild: Illustration Süßholz
(Glycyrrhiza glabra)




 
 
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