Salbei

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Ginseng
 
Bärentraubenblätter
© heilmittel: pflanzen

Bärentraubenblätter

Bärentraubenblätter wirken harnwegsdesinfizierend. Wirksame Inhaltsstoffe sind Arbutin und Gerbstoffe, die im Harn antibakteriell wirken. Anwendung finden sie daher bei Harnwegsinfektionen, Harnsteinen oder Reizblase. Wegen der Gerbstoffe wird die Bärentraube auch gegen Durchfall eingesetzt.

Die Zubereitung als Tee erfolgt mit fein geschnittenen oder gepulverten Blättern in kaltem Wasser (Kaltmazerat), das unter gelegentlichem Umrühren einige Stunden stehengelassen wird um den Gerbstoffgehalt zu reduzieren und so das Risiko von Unverträglichkeiten zu mindern. Wärmen Sie den Tee anschließend auf und trinken Sie bis zu 4 Tassen am Tag.

Bärentraube reizt den Magen und kann Übelkeit und Erbrechen hervorrufen. Arbutin kann die Leber schädigen, die Gerbstoffe können zu Verstopfung führen. Das Mittel sollte daher nicht länger als eine Woche angewendet werden und nicht öfter als fünfmal im Jahr. Schwangere, Stillende und Kinder unter 12 Jahren sollten die Bärentraube nicht einnehmen.

Bärentraubenblätter werden im Bundesanzeiger v. 15.6.1994 (109) analysiert.

Bezeichnung des Arzneimittels
Uvae ursi folium, Bärentraubenblätter

Bestandteile des Arzneimittels
Bärentraubenblätter, bestehend aus den getrockneten Laubblättern von Arcostaphylos uva ursi (LINNE) Sprengel sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die getrockneten Blätter enthalten mindestens 6,0% Hydrochinonderivate, berechnet als wasserfreies Arbutin und bezogen auf die wasserfreie Droge.

Pharmakologische Eigenschaften, Pharmakokinetik, Toxikologie
Zubereitungen aus Bärentraubenblättem wirken in vitro antibakteriell gegen Proteus vulgaris, E. coli, Ureaptasma urealyticum, Mycoplasma hominis, Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa, Klebsiella pneumoniae, Enterococcus faecalis, Streptococcusstämme sowie gegen Candida albicans. Die antimikrobielle Wirkung wird mit dem im alkalischen Harn aus Arbutin (Transportform) oder Arbutinausscheidungsprodukten freigesetzten Aglykon Hydrochinon in Verbindung gebracht. Ein methanolischer Extrakt der Droge (50%) soll eine Hemmwirkung auf die Tyrosinaseaktivität haben. Der Extrakt soll ebenso die Bildung von Melanin aus DOPA mittels Tyrosinase sowie aus DOPA-CHROM durch Autoxidation hemmen. Es gibt Hinweise, dass nach Einnahme von Bärentraubenblättertee (3g/150 ml) im Urin überwiegend Hydrochinonglukuronid neben geringen Mengen Hydrochinon auftritt.

Anwendungsgebiete
Entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege.

Gegenanzeigen
Schwangerschaft, Stillzeit. Kinder unter 12 Jahren.

Nebenwirkungen
Bei magenempfindlichen Personen können Übelkeit und Erbrechen auftreten.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Bärentraubenblätter-Zubereitungen sollten nicht zusammen mit Mitteln gegeben werden, die zur Bildung eines sauren Harns führen, da dies die antibakterielle Wirkung vermindert.

Dosierung (soweit nicht anders verordnet)
Einzeldosis: 3g Droge auf 150 ml Wasser als Aufguß oder Kaltmazerat bzw. 100-210 mg Hydrochinon-Derivate, berechnet als wasserfreies Arbutin.
Tagesdosis: Bis zu 4 x täglich 3g Droge bzw. 400-840 mg Hydrochinon-Derivate, berechnet als wasserfreies Arbutin.

Art der Anwendung
Klein geschnittene Droge, Drogenpulver für Aufgüsse oder Kaltmazerate, Extrakte und feste Darreichungsformen zum Einnehmen.

Dauer der Anwendung
Arbutinhaltige Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht länger als jeweils 1 Woche und höchstens fünfmal jährlich eingenommen werden.


Bärentraube

Bärentraube - Information zur Pflanze

Ein Strauch mit weiß-rosa Blütenkelchen, aus denen sich rote Beeren entwickeln. Leicht zu verwechseln mit der Preiselbeere.

Bärentraube wächst besonders in Bergwäldern auf trockenen Böden. In Deutschland steht die Art unter Naturschutz.

Bild: Illustration Bärentraube
(Arctostaphylos uva-ursi)






 
 
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