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Ginseng
 
Arnikablüten
© heilmittel: pflanzen

Arnikablüten

Arnika wird nur äußerlich angewendet, da die Inhaltsstoffe z.T. toxisch wirken (Helenalin). Zur Anwendung empfohlen z.B. bei Blutergüssen, Quetschungen, Prellungen, Verstauchungen und zur Wundbehandlung. Ebenso zur Therapie von Zerrungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Rheuma, Schwellungen und bei Entzündungen nach Insektenstichen geeignet.

Gurgelmittel mit Arnika wirken entzündungshemmend im Rachenraum. Die enthaltenen Sesquiterpenlaktone wirken zudem schmerzstillend und antiseptisch. Die äußerliche Anwendung auf der Haut erfolgt durch Salben und Tinkturen.

Bei längerer Anwendung kann Arnika Hautausschläge hervorrufen. Unterstützend wirkt die Anwendung in Kombination mit Ringelblumensalbe.

Information über Arnika finden Sie im Bundesanzeiger 5.12.1984 (228):

Bezeichnung des Arzneimittels
Arnicae flos, Arknikablüten

Bestandteile des Arzneimittels
Arnikablüten, bestehend aus den frischen oder getrockneten Blütenständen von Arnica montana LINNÉ oder Arnica chamissonis LESS. subsp. foliosa (NUTT.) MAGUIRE sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Sie enthalten Sesquiterpenlakton vom Helenanolidtyp und zwar vorwiegend Esterderivate von Helenalin und 11,13-Dihydrohelenalin. Daneben finden sich in der Droge als weitere Inhaltsstoffe Flavonoide (z.B. Isoquercitrin, Luteolin-7-glucosid und Astragalin), ätherisches Öl (mit Thymol und Thymolderivaten), Phenolcarbonsäuren (Chlorogensäure, Cynarin, Kaffeesäure) und Cumarine (Umbelliferon, Scopolamin).

Anwendungsgebiete
Zur äußerlichen Anwendung bei Verletzungs- und Unfallfolgen, z.B. bei Hämatomen, Distorsionen, Prellungen, Quetschungen, Frakturödemen, bei rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden. Entzündungen der Schleimhäute von Mund- und Rachenraum, Furunkulose und Entzündungen als Folge von Insektenstichen; Oberflächenphlebitis.

Gegenanzeigen
Arnika-Allergie.

Nebenwirkungen
Längere Anwendung an geschädigter Haut, z.B. bei Verletzungen oder Ulcus cruris, ruft relativ häufig ödematöse Dermatitis mit Bläschenbildung hervor. Ferner können bei längerer Anwendung Ekzeme auftreten. Bei hoher Konzentration in der Darreichung sind auch primärtoxisch bedingte Hautreaktionen mit Bläschenbildung bis zur Nekrotisierung möglich.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Keine bekannt.

Dosierung (soweit nicht anders verordnet)
Aufguß: 2,0g Droge auf 100ml Wasser.
Tinktur: Für Umschläge: Tinktur 3- bis 10fach mit Wasser verdünnt.
Für Mundspülungen: Tinktur 10-fach verdünnt.
Salben mit max. 20-25 Tinktur.
"Arnika-Öl": Auszug aus 1 Teil Droge und 5 Teilen fettem Pflanzenöl.
Salben mit max. 15 Prozent "Arnika-Öl".

Art der Anwendung
Ganze Droge, geschnittene Droge, Drogenpulver für Aufgüsse, flüssige und halbfeste Darreichungsformen zur äußerlichen Anwendung.

Wirkungen
Zubereitungen aus Arnika wirken - vorwiegend bei topischer Applikation - antiphlogistisch, konsekutiv analgetisch bei Entzündungen und antiseptisch.


Arnika

Arnika - Information zur Pflanze

Aromatisch duftende Pflanze in Mitteleuropa. Sie wächst auf Wiesen und in lichten Wäldern. In Deutschland gilt sie als gefährdete Art und steht unter Naturschutz. Feldanbau der gezüchteten Sorte Arbo.

Bild: Illustration Arnika (Arnica montana)










 



 

 
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